Delivering Happiness: A Path to Profits, Passion, and Purpose – Die Zappos Story

30 Sep 2010 | Posted by: Stylomat | Categories: BLOG, Medien

Tony Hsieh baute zunächst eher zufällig die Plattform LinkExchange. Das Modell war einfach und deshalb so faszinierend. Webseitenbetreiber stellen auf Ihrer Seite Platz für Bannerwerbung zur Verfügung und bekommen dafür Platz auf anderen Seiten für eigene Werbung. Allerdings im Verhältnis zwei zu eins, so dass die Hälfte aller Werbeeinblendungen zur Vermarktung frei war. Innerhalb kurzer Zeit konnte das Projekt für rund 250 Millionen $ an Microsoft verkauft werden. Hsieh stellte sich dann die Frage, was er zukünftig machen wollte. Nach einer kurzen Zeit als reiner Investor und Betreiber einer privaten Partylocation stellte er fest, dass ihm das fehlte, was ihm Spaß machte. Nämlich nicht nur in eine Firma zu investieren, sondern vielmehr diese komplett aufzubauen und hinter ihr zu stehen. Deshalb startete er in das Projekt Zappos.com! Zunächst ging es darum, Schuhe über das Internet zu verkaufen. Doch nach kurzer Zeit war klar, dass es bei Zappos um mehr geht, als um nur Schuhe. Vielmehr wollte Tony und sein Team den Kunden eins liefern: Happiness. So verschrieben sie sich dem perfekten Kundenservice. Mit der Zeit stellten sie fest, dass sich dafür Kernprozesse wie Callcenter und Versand nicht auslagern lassen, sondern dass man diese Dinge selbst in der Hand haben muss.

Der Ansatz von Zappos nach einiger Zeit war klar: Es muss ein Team mit einem ausserordentlichen Spirit sein! Unternehmenskultur wurde zur absoluten Leitlinie der Firma. Die Prozesse wurden auf die Auswahl und die Trainings der Mitarbeiter ausgerichtet und stetig optimiert. Die Form der Unternehmenskultur ist beeindruckend. Und vor allem eins: Beeindruckend offen! Neben den Veröffentlichungen in seinem Buch gibt es noch das Zappos Culture Book, in dem alles für Mitarbeiter, Kunden oder Interessierte zusammengestellt ist. Das Buch kann jeder einfach kostenlos auf der speziellen Webseite bestellen.

Ein Einblick in ein Unternehmen mit einem extremen Fokus auf die Kultur, die Mitarbeiter und den Spaß, mit dem Anspruch dies zu einer Bewegung zu machen und andere davon zu überzeugen. Inspirierend! Also direkt bestellen:
Delivering Happiness: A Path to Profits, Passion, and Purpose

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Google Music Search

22 Sep 2010 | Posted by: Stylomat | Categories: BLOG, Medien

Google Music Search integriert das Finden von Musik direkt in Google. Wer nach einem Song, einem Künstler oder auch nur einem Auszug aus dem Text sucht wird in Zukunft direkt Ergebnisse zu dem Künstler und den Liedern angeboten bekommen. Mit einem Klick kann das Lied kurz gehört oder direkt gekauft werden. Auch der Link zu Online-Musikdiensten wie Pandora etc besteht, so dass das Entdecken neuer Künstler und anderer Musik einfacher und noch mehr vernetzt wird.

Reizvoll wird es, wenn die großen Player eine einheitliche Lösung für ein Streamingangebot auf den kompletten zur Verfügung stehenden Musikstream anbieten. Denn dann ist es mit einem persönlichen Account nicht nur möglich die empfohlene Musik kurz anzuhören oder zu kaufen sondern direkt der Playliste hinzu zu fügen und zu nutzen. Apple legt diesen Trend bereits im TV Geschäft zugrunde, da dort die Filme nicht mehr gekauft sondern nur noch ausgeliehen werden. Ähnliches bietet sich im Musikmarkt mit Streaming und einem Abo förmlich an.

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Dropbox – Daten einfach überall dabei und flexibles Arbeiten im Team

17 Sep 2010 | Posted by: Stylomat | Categories: BLOG, Internet

Wer seine Daten auf verschiedenen Rechnern synchronisieren will oder auf dem iPhone oder iPad darauf zugreifen möchte ist mit der Dropbox bestens beraten. Analog zur iDisk von Apple werden Ordner im Hintergrund automatisch mit der Cloud synchronisiert, so dass alle Devices immer auf dem gleichen Stand sind, ohne dass man sich darum kümmern muss. Die Aktualisierung erfolgt innerhalb weniger Sekunden.

Im Vergleich zur iDisk jedoch bietet die Dropbox einen enormen Vorteil: Sie lässt sich in mobilen und flexiblen Team ideal zur effizienten Datenhaltung nutzen. Ordner innerhalb der Dropbox können anderen Usern freigegeben werden, so dass für jeden Ordner ein eigenes Team definiert werden kann. Gerade für diejenigen, die in mehreren Teams virtuell zusammen arbeiten lässt sich so eine Art virtueller Server schaffen, der mit den unterschiedlichen Workgroups genutzt werden kann. In dem man die Ordner eines anderen Dropbox-Accounts mit dem eigenen verbindet, lässt sich der Speicherplatz mit Hilfe von mehreren Accounts quasi unbegrenzt kostenlos erweitern. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Durch die Sicherung in der Cloud und auf vielen unterschiedlichen Rechnern sind die Daten mehrfach vorhanden und automatisch als Backup abgelegt. Die Daten liegen laut Beschreibung von Dropbox nur verschlüsselt auf den Servern, so dass der Zugriff nur über die Clients oder die Webschnittstelle mit dem entsprechenden Passwort möglich ist.

Teamdrive bietet eine ähnliche Funktionalität. Obwohl das Interface nicht ganz so hübsch und einfach ist wie bei Dropbox gibt es zwei Funktionen, die reizvoll erscheinen. Zum einen können frei wählbare Ordner mit beliebigen Teams geteilt werden. Zum anderen kann das Hosting auf einem eigenen Server erfolgen.

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Überflieger – Malcom Gladwell schreibt, warum manche Menschen erfolgreich sind und andere nicht

11 Sep 2010 | Posted by: Stylomat | Categories: BLOG, Medien

Überflieger von Malcom Gladwell

Die Definition des Überfliegers als jemand der begabter und gleichzeitig tüchtiger ist als der Durchschnitt wird durch Malcom Gladwell etwas erweitert. Die korrekte Übersetzung des Titels hätte eher “Ausreißer” heissen müssen, denn im Wesentlichen geht es darum zu erkennen, welche Faktoren dazu geführt haben, dass etwas statistisch betrachtet zum Ausreißer wird und damit nicht in eine erwartete Messreihe passt oder eben einfach nicht den Erwartungen entspricht.

Grundsätzlich geht man davon aus, dass der Erfolg bei vielen Menschen einzig und allein von ihren individuellen Leistungen abhängt. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass ein wesentlicher Teil des Erfolges auf jeden Fall von den Leistungen abhängt. Die Leistungen sind in der Regel zurück zu führen auf eine extreme Phase der Übung und der Auseinandersetzung mit einem speziellen Thema oder einer Fähigkeit. Aussergewöhnliche Musiker oder Sportler haben in der Regel ein extrem hohes Maß an Trainingseinheiten, so dass sie mehr Übung haben und diese sich in mehr und mehr Erfahrung ausdrückt. Oftmals kommt es auf die berühmte Extrarunde an, die den Unterschied zwischen Erfolg und Mißerfolg ausmacht. Dabei bauen die Ereignisse alle aufeinander auf, so dass sich ein zusätzliches Maß an Übung in frühen Jahren durch den Effekt der aufbauenden Erfolge mehr und mehr zu einem noch größeren Unterschied ausbauen kann. Gladwell beschreibt die Stufe zu einem Profi mit 10.000 Stunden Übung. Jemand, der sich 10.000 mit einem Thema oder mit einer Fähigkeit auseinandergesetzt hat ist auf diesem Gebiet Spezialist und kann ab dann beginnen, seine Fähigkeiten oder sein Wissen zu nutzen. Meist setzt diese Erfahrung nach zehn Jahren ein, denn das ist die Zeitspanne, die es in etwa benötigt, um 10.000 Stunden Übung in einem einzelnen Bereich zu erlangen.

Viel mehr aber als auf die Übung alleine kommt es auf die Chancen an, die sich ergeben, um die eigenen Fähigkeiten zu verbessern oder anzuwenden. In einigen Fällen ist sogar eine extreme Chance erforderlich, um überhaupt erst eine solche Übung und damit Expertise in einem Gebiet erlangen zu können. Microsoft Gründer Bill Gates hat es nur aufgrund einiger sehr glücklicher Umstände geschafft, die 10.000 Stunden an Programmiererfahrung zusammen zu bekommen. In den frühen Jahren des Computerzeitalters waren Rechner sehr teuer und der Zugang zu ihnen stark begrenzt. Gerade für einen Schüler, wie Bill Gates es zu dieser Zeit war. Zunächst hatte er das Glück auf eine Schule zu gehen, die einen der ersten Rechner in diesem Bereich anschaffte. Doch das reichte bei weitem nicht aus. Eine Initiative der Eltern der Schule sammelte Geld, damit die Kinder weiterhin auch Zeit am Computer verbringen konnten, obwohl die teure Rechenzeit bereits aufgebraucht war. Und dann fand Bill Gates eine Firma, die es ihm erlaubte Nachts und während der Wochenenden die Computer zu benutzen, um seine eigenen Forschungen voran zu treiben und kleine Programme für die Firma zu entwickeln. Diese Verkettung glücklicher Zufälle und Chancen ermöglichte es ihm erst, seine 10.000 Stunden Erfahrung zu sammeln. Zudem war er zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Eine bessere Kombination gab es nicht, um in der IT-Industrie bahnbrechende Erfolge feiern zu können.

Gladwell untersucht in seinem Buch noch sehr viele sehr interessante Zusammenhänge zwischen äußeren Faktoren und persönlichem Erfolg. So zum Beispiel betrachtet er die Geburtsdaten der großen Namen der IT-Industrie gleichermaßen wie die einer Eishockeyliga. Jedes Mal mit einem interessanten Ergebnis. Es scheint einen idealen Geburtszeitpunkt für bestimmte Erfolgsgeschichten zu geben. Oder mit anderen Worten: Neben der persönlichen Leistung braucht es noch Chancen und ein spezielles Umfeld, damit es zu einem Ausreißer im klassischen Sinne kommt.

Sehr interessant ist auch die Untersuchung zahlreicher Flugzeugabstürze und deren Ursachen. Die Piloten verfügten über gute Ausrüstung und beste Ausbildung und doch kam es zu zahlreichen Katastrophen, die hätten verhindert werden können, hätten die Piloten im Team besser miteinander zusammengearbeitet und vor allem kommuniziert. In einigen Fällen führte die reine Angst vor einer klaren Ansage aufgrund der Herkunft oder der kulturellen Gegebenheiten zu dramatischen Unfällen. Hieraus lässt sich sehr interessant lernen, wie wichtig es ist offen und ohne Hierarchiegefälle zu kommunizieren, wenn es darauf ankommt.

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Crowdsourcing – Jeff Howe

10 Sep 2010 | Posted by: Stylomat | Categories: BLOG, Internet, BLOG, Medien

Crowdsourcing. Das ist die neue Form des Outsourcings an eine relevante Masse von Menschen. Digital und meist mit zielgerichtetem Interesse. Aufgaben werden so von der Community übernommen und müssen oft nicht mehr professionell und damit teuer erledigt werden. In vielen Fällen ist sogar das Management überflüssig, da das Internet die Interessen der Einzelpersonen mit der Masse miteinander verbindet. In Deutschland gibt es dafür den Begriff der Schwarmintelligenz. Viele Fragen können von der Crowd beantwortet werden. Der Schwarm trägt sein Wissen zusammen und stellt es kostenlos zur Verfügung, wie zum Beispiel im Falle von Wikipedia. Darüber hinaus liefert der Schwarm auch Orientierung in einer Flut aus Informationen und Entscheidungen. Die Vielzahl der Links aus Facebook heraus führt zu interessanten Videos oder Artikeln. Damit lenkt der Schwarm den Aufmerksamkeitsstrom und selektiert. Die digitalen Freunde bei Facebook sortieren schon vor, was interessant ist und was nicht. Dadurch reduziert sich für den einzelnen die Komplexität, denn die Relevanz der Information ergibt sich aus der persönlichen Bekanntschaft. Wer digital befreundet ist traut sich auch zu, nur relevante Informationen weiter zu leiten.

Jeff Howe hat 2006 den Begriff Crowdsourcing in einem WIRED Artikel geprägt und damit eine sehr treffende Bezeichnung für eine Erscheinung der aktuellen Zeit gefunden. Jetzt hat er auch ein Buch zu diesem Thema veröffentlicht. Dieses YouTube Video liefert einen ersten Einblick.

Ganz ohne Fehler geht es natürlich auch in der Crowd nicht, denn es gibt durchaus sehr interessante Artikel bei Wikipedia deren Wahrheitsgehalt deutlich angezweifelt werden darf. Allerdings wird es der Schwarm schon richten. Die Community reguliert sich eben selbst.

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Kostenloses eBook – Die Pomodoro Technik

06 Sep 2010 | Posted by: Stylomat | Categories: BLOG, Management

In Italien gibt es keiner Eieruhr, sondern eine Tomate. Die Zeiteinheit einer Tomate beträgt genau 25 Minuten. Und das ist die Zeit, die man konzentriert für eine Aufgabe verwenden sollte. Danach eine kurze Pause und auf zur nächsten Pomodoro-Einheit. Der Autor hat sich diese Technik als Hilfsmittel zur Produktivitätssteigerung einfallen lassen. Der große Grundsatz der dahinter steckt – und den wir auch für uneingeschränkt richtig halten: Multitasking ist nicht die Waffe der Wahl. Viel mehr ist es die Konzentration auf genau eine Aufgabe. Und das ohne lästige Unterbrechungen.

Im Prinzip geht es auch hier darum, die Aufgaben in kleine Einheiten zu zerlegen, zu priorisieren und dann konzentriert ab zu arbeiten, ohne sich durch ständige Einflüsse von außen unterbrechen zu lassen.

Das komplette Buch gibt es kostenlos (!) als PDF hier zum Download!

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